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Halbleitertechnologie
| Der p-n-Übergang, die Diode |
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Verbindet man eine p- mit einer n-dotierten Halbleiterleiterschicht, so lässt sich damit eine Diode realisieren. Diese erlaubt einen Stromtransport nur in eine Richtung. Um dieses Verhalten zu erklären, betrachtet man den Übergangsbereich zwischen diesen Schichten, den sogenannten p-n-Übergang.
p-n-Übergang im Gleichgewicht (ohne äußere Spannung)
Abb. 10: p-n-Übergang im Gleichgewicht
p-n-Übergang mit angelegter Spannung in Sperrrichtung
In diesem Fall legt man eine zusätzliche Spannung an die Schichtfolge an, so dass der positive Pol an der n-dotierten Schicht liegt. Auf diese Weise wird die oben diskutierte Potentialbarriere im Übergangsbereich zwischen den Schichten weiter unterstützt. Da die Ladungsträger durch die äußere Spannung jeweils von der Grenzschicht weggezogen werden, wird die Raumladungszone vergrößert. Somit kann keine Ladung über die Schichten transportiert werden. Ein anhaltender Stromfluss ist unterbunden. Man spricht vom Betrieb in Sperrrichtung.
Abb. 11: p-n-Übergang in Sperrrichtung
p-n-Übergang in Durchlassrichtung
Eine umgekehrte Spannung allerdings wirkt der Gleichgewichts-Potentialdifferenz entgegen. Dadurch werden die Ladungsträger weiter über die Grenzschicht gedrängt wo sie ständig rekombinieren. Daher fließen von der Batterie Elektronen in den n-Kontakt und Löcher in den p-Kontakt nach, so dass ein anhaltender Stromfluss entsteht. Hier spricht man von Betrieb in Durchlassrichtung.
Abb. 12: p-n-Übergang in Durchlassrichtung
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